Veröffentlicht in By The Way, Selbstliebe, Zitate

Selbstentfaltung

„Das Ziel des Lebens ist Selbstentfaltung. Seine eigene Natur vollständig zu verwirklichen – das ist es, wozu jeder von uns da ist. Heutzutage haben die Leute Angst vor sich selbst. Sie haben die höchste aller Pflichten vergessen, die Pflicht, die man sich selbst schuldig ist.“

―Oscar Wilde: „Aphorismen“


 

Veröffentlicht in Vertrauen

Wer Geduld hat, kann warten.

Wer Geduld hat, kann warten – der fragt nicht täglich: Wann? Die Geduld beherbergt etwas Wichtiges: Vertrauen. Vertrauen in der Zeit und im eigenen Willen. Viele Wege führen nach Rom, aber welcher ist der Kürzeste …? Auch das fragt man nicht, wenn man geduldig ist. Der Geduldige vertraut darauf, dass es immer mehrere Möglichkeiten gibt, die zum Ziel führen, auch wenn die meisten von ihnen im Verborgenem bleiben. Er weiß, dass man auch den Möglichkeiten Zeit lassen muss, damit sie reifen, bis eine von ihnen – und die wird zum gegebenen Zeitpunkt die Beste sein -, zur rechten Zeit in Erscheinung tritt, damit man sie ergreifen kann.

Doch manchmal, insbesondere wenn nicht alles rund läuft, nicht genauso, wie man es sich vorgestellt hatte, kommen Zweifel auf, ob man nicht hätte länger warten sollen – hat man möglicherweise zu schnell zugegriffen?

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Veröffentlicht in Dankbarkeit, Zufriedenheit

Es ist wie es ist. Eine Frage der Perspektive.

Es ist wie es ist. Punkt. Um etwas ändern zu können, muss man es klar erkennen, zu den Dingen stehen, anstatt sie zu beschönigen oder zu beschwichtigen. Doch wenn man versucht, in allem, was man erlebt, das Positive zu finden, hieße das nicht, dass man versuchte, eine Situation, eine Angelegenheit, die nicht so gut passt,  zu verdrängen, indem man den negativen Komponenten keine Aufmerksamkeit schenkt, bzw. sie nicht betrachtet oder analysiert? Man sollte ja in allem nur das Positive sehen, so heißt es oft. Das Positive hervorheben, für diese Dinge dankbar sein.

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Veröffentlicht in Erfahrungen, Gedanken, Gefühle

Worüber schreiben? Gedanken vs. Gefühle – ein Vergleich.

Wenn ich es mir recht überlege, braucht man keine Bilder oder Zitate als Inspiration, über etwas zu schreiben. Bis zu achtzigtausend Gedanken jagen durch den Kopf eines Menschen – täglich! Bei dieser hoher Anzahl sollte doch wenigstens ein Gedanke darunter sein, der es wert ist, ihn zu Papier zu bringen. Doch es sind einfach zu viele und man tut sich schwer mit der Selektion. Trotz seiner unzähligen Gedanken sitzt man oft wie gelähmt vor dem Bildschirm und hat das Gefühl, der Kopf sei vollkommen leer. Die Gedanken schwirren unaufhörlich herum, trotzdem ist man nicht in der Lage, einen einzigen aufzugreifen und mit dem Schreiben zu beginnen. Die meisten Ideen werden verworfen – zu langweilig, nicht interessant genug; wer soll das lesen, das interessiert doch keinen Menschen … usw.

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